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„Pause Inklusiv“ in Berlin

Die Kaffee-Experten der Diakonie Himmelsthür
Die Kaffee-Experten der Diakonie Himmelsthür

„Pause Inklusiv“ in Berlin

Deutscher Evangelischer Kirchentag: Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Diakonie Himmelsthür servierten drei Tage lang Getränke in einem Café

Berlin/Wildeshausen. „Wir können Latte Macchiato, Capucchino und Espresso“, zählt Maren Hemelt auf und wirkt etwas stolz, wie sie da im „Café Inklusiv“ in Halle 3.2 beim Berliner Kirchentag steht. „Wir sind eine lustige Gruppe am Stand. Die Gäste fragen nach, woher wir kommen und wer wir sind. Eigentlich tun wir ja auch etwas für die Inklusion“, stellt die junge Frau aus Wildeshausen fest. „Ich war schon mehrfach dabei“, ergänzt Walter Hainke. „Ich bin stolz darauf, diese komplizierte Kaffeemaschine alleine bedienen zu können, nachdem wir eine Schulung in Hildesheim bekommen haben.“ Das hat sich gelohnt, denn der Kaffee schmeckt einfach super. Wenn Zeit ist, zaubern die Bariste sogar das Logo der Diakonie Himmelsthür, den Thüm, auf den Milchschaum.

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag gehörten die Bewohnerinnen und Bewohner der Diakonie Himmelsthür zu einer Gruppe von 20 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, die mit Kolleginnen und Kollegen anderer diakonischer Einrichtungen aus Hamburg und Niedersachsen in einem Café Getränke und Gebäck verkaufte. Dieses Projekt des Kirchlichen Dienstes der Diakonie Himmelsthür ist über die Jahre immer größer geworden und wird sehr gut angenommen. In diesem Jahr wurden Außenminister Sigmar Gabriel und der Sänger Frank Zander als prominente Gäste am Stand gesichtet. Vor den Messehallen verteilten Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) der Diakonie Himmelsthür Gummibärchen. Sie machten den Kirchentags-Teilnehmenden eine süße Freude und gleichzeitig Werbung für ein gutes Miteinander.

Das Café „Pause Inklusiv“ befand sich in der Halle der Diakonie, in der sich viele unterschiedliche soziale Einrichtungen vorstellten, von den Stadtteilmüttern bis zur muslimischen Telefonseelsorge. Wie immer beim Kirchentag traf man jede Menge Bekannte sowie Freundinnen und Freunde. „Der Kirchentag ist ein absolut buntes Treiben. An unserem Stand „Pause Inklusiv“ gab es getreu des diesjährigen Mottos ‚Du siehst mich‘ tolle Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe“, sagt Kundenmanagerin Tessa Rogge.

Himmelsthür-Mitarbeiter Stefan Filla ergänzt: „Die gute Zusammenarbeit im Cafe mit den verschiedenen Einrichtungen der Diakonie klappte sehr gut, obwohl sich keiner vorher kannte. Nach anfänglicher Sorge nach den Anschlägen in Manchester war durchgehend ein Gefühl von Sicherheit auf dem Kirchentag, durch viele Sicherheitsbeamte und Taschenkontrollen beim Betreten von Plätzen.“

Das Team der Diakonie Himmelsthür kam an allen drei Tagen des Kirchentages zum Einsatz. Eine Schicht, die von Kaffeekochen, Servieren, Abräumen bis Abspülen alles umfasste, war ganz schön anstrengend. Es gab aber auch freie Zeit in Berlin. Der Freundeverein der Diakonie Himmelsthür hatte Taschengeld für jeden gespendet. Die Gruppe wohnte in einem Jugendgästehaus in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren immer von Mitarbeitenden begleitet und entdeckten gemeinsam die Stadt. Sie fuhren mit dem Bus 100 auf der Straße „Unter den Linden“ und besorgten Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Freundeverein-Vorsitzende Annette Ueberschär genoss den Kirchentag wieder sehr. Sie schildert ihre stärksten Eindrücke: „die Schweigeminute für alle Opfer von Flucht und Krieg mit vollkommener Stille in einer vollen Messehalle, die stimmungsvollen Abendsegen mit Kerzenmeer und wie Berlin die Menschenmengen mit Kirchentag und Fußballspiel mühelos bewältigt.“

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es auch beim nächsten Kirchentag in Dortmund 2019 auf jeden Fall wieder ein inklusives Café geben soll.

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