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Gelungenes Sommerfest in Wildeshausen

Feuerspucker Svenz Seifenblasen trat am Abend auf.
Feuerspucker Svenz Seifenblasen trat am Abend auf.

Gelungenes Sommerfest in Wildeshausen

Viele hundert Gäste - Cocktails, Feuerspucker, Quadfahrten und Live-Bands sorgten für Stimmung

Das erste Sommerfest der Diakonie Himmelsthür in den Abendstunden war mit mehreren hundert Gästen sehr gut besucht. Auch wenn wegen des vorhergesagten Regens nicht wie geplant Büsche und Bäume bestrahlt werden konnten, leuchteten doch viele Lampions, Lichterketten und Stände, als es dunkel wurde. Im spontan bestellten Zelt war es dank der vielen Menschen geschützt und wärmer als draußen. Die Stimmung hielt bis zum Schluss. Zu einem Teil war das sicher auch den fröhlich gemixten Cocktails des Freundevereins der Diakonie Himmelsthür zu verdanken. Kurz nach 23 Uhr tanzten die letzten Gäste gemeinsam mit den Veranstalterinnen vor der Bühne zu Gesang und Klaviermusik von Markus Häger.

Bereits zu Beginn um 17 Uhr füllte sich der Platz vor dem Haus Emsland auf dem Gelände an der Dr.-Klingenberg-Straße. Sambarhythmen von „acompasso“ erklangen. Die Band probt wöchentlich in einem Raum der Schule für Heilerziehungspflege auf dem Diakonie-Gelände. In den vergangenen Jahren beteiligte sich die Diakonie Himmelsthür am HunteSommer und am Sommerfest der ev.-luth. Alexander-Kirchengemeinde. In diesem Jahr war der Ort bewusst vor der Haustür gewählt. „Wir freuen uns, dass unser Fest so gut angenommen wird. Das Sommerfest richtet sich an alle, die sich uns verbunden fühlen. Wir wollten auch den Bewohnerinnen und Bewohnern auf dem Zentralgelände etwas Besonderes bieten“, sagte Organisatorin Helga Weller, Bereichsleiterin in den Tagesförderstätten, die sehr viele ihrer Mitarbeitenden motiviert hatte. Bratwurst, Pilzpfanne und Softdrinks befinden sich traditionell in den Händen der Tagesförderung.

Viele Bewohner mit Assistenzbedarf wurden von Mitarbeitenden oder ihren Angehörigen, Betreuern und Freunden begleitet. Eine katholische Jugendgruppe hatte ein buntes rundes Schwungtuch mitgebracht. Es gab Verkaufsstände mit Garten- und Kunsthandwerk der proWerkstätten und der Tagesförderung der Diakonie Himmelsthür. Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde dankte in seiner Begrüßungsrede insbesondere den Ehrenamtlichen des Freundevereins und der „Quadkinder“ und „Quadengel“. 13 Fahrerinnen und Fahrer waren aus dem gesamten Weser-Ems-Raum gekommen, um kostenlose Mitfahrten auf ihren Fahrzeugen anzubieten. Warteschlangen bildeten sich. Sicher behelmt und kerzengerade saßen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem hinteren Sitz und genossen Fahrtwind und Motorengebrumm.

Im Zelt war es fast genauso laut, als die inklusive Band „Durazell“ die Bühne rockte. Das Bühnenprogramm beim Sommerfest war vielfältig und wurde von Mitarbeiterin Anke Strömer moderiert. Es traten Tänzerinnen des SC Wildeshausen, ein Polka-Blasensemble, eine Gruppe des Wildeshauser Tanzzentrums, eine Trommelgruppe, eine Theatergruppe des Oldenburger Blauschimmel-Ateliers, Maskentheater, die Bands „Wohnzimmerkonzert“ und „Trio +“ sowie der Feuerspucker Svenz Seifenblasen auf. Joe Kretzschmar-Strömer, Diakon der evangelischen Gemeinde, sorgte mit seinem Team für die Bühnen-, Ton- und Lichttechnik.

Es war ein rundum gelungenes Sommerfest, bei dem sich viele Menschen begegneten und ihren Spaß hatten. 2018 wird sich die Diakonie Himmelsthür wieder am HunteSommer der Stadt Wildeshausen beteiligen.

 

 

 

 

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