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Sonnenschein, Pfirsich-Torte und ganz viel Glück

Sonnenschein, Pfirsich-Torte und ganz viel Glück

Diakonie Himmelsthür feiert ihr Sommerfest im Haus Wietze mit 150 Gästen

Wietze. Selbst wenn es regnet, scheint in Wietze die Sonne. Die Diakonie Himmelsthür feiert an diesem Freitag ihr Sommerfest. Selbst der kurze Schauer kann das strahlende Gesicht von Dorle Toppel nicht trüben. „Die paar Tropfen zählen nicht“, winkt die Hausleiterin ab. Immerhin ist das Fest für alle Beteiligten ein Höhepunkt im Jahr. Dementsprechend sonnig geht es zu.

Rund 150 Menschen tummeln sich während des Sommerfestes im Haus Wietze. „Es ist jedes Mal wieder schön, die Tür zu öffnen und Freunde zu treffen“, findet Toppel. Angehörige, Ehemalige und Neugierige sind zu Besuch. Sie kommen aus dem Ort Wietze und dem Landkreis Celle. Vom Albert-Schweitzer-Familienwerk in Hermannsburg und dem Heim Dr. Kruse in Walsrode. Das Haus Triangel der Diakonie Himmelsthür schickt die Cheerleader-Gruppe Butterflies.

Auch abseits vom Auftritt der Gruppe mit den glitzernden Pom Poms ist für Unterhaltung gesorgt. Ein DJ bringt die Besucher zum Tanzen. Beim Dosenwerfen und am Glücksrad darf jeder sein Geschick unter Beweis stellen. 14 Ehrenamtliche sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem sind die BewohnerInnen eingebunden. Sie haben zum Beispiel Deko-Artikel aus Metallbügeln und Girlanden gebastelt. „Für uns hat das Sommerfest deswegen einen hohen Stellenwert“, betont Britta-Kathleen Streich, die die  Tagesförderstätte TREFF-Punkt in der Nienburger Straß leitet.

Viel Zeit und Arbeit stecken in dem Fest. Am Anfang des Jahres setzen sich die Verantwortlichen zusammen und planen. Ein Termin muss gefunden, ein Festzelt organisiert, Kuchen-Buffet und Grillhaus gefüllt werden. „Das ist vorher viel Stress, aber an dem Tag fällt der von einem ab, und es ist sehr schön“, lächelt Streich.

Das finden auch die BewohnerInnen. Eine ist Anett Zander. Die 39-Jährige lebt seit fünf Jahren im Haus Wietze. „Mir gefällt es sehr gut“, bestätigt sie. „Der DJ spielt schöne Musik, und ich habe ein Stück Pfirsich-Sahne-Torte gegessen.“ Schon jetzt freut sie sich auf das Fest im kommenden Jahr. Der Termin an einem Freitag passt ihr auch gut. „Dann bleibt am Wochenende Zeit für andere Dinge.“

Zwischen den Feiernden huschen zwei außergewöhnliche Gäste umher. Die größere von den beiden trägt eine Latzhose, einen Hut mit Blume und eine knallrote Nase. Fupp Löwenherz heißt die Clownin. Mit ihrem hölzernen Hund Snoopy ist sie häufig auf Geburtstagen und Hochzeiten, aber auch im Kinderkrankenhaus oder eben bei der Diakonie Himmelsthür. „Hier macht es mir viel Spaß“, freut sie sich. Die Menschen bräuchten Glück, und das kann sie hier verbreiten. „Das haben wir alle gemein.“ Snoopy hat heute nach ein paar Schritten eine Pfote verloren. „Aber das ist nicht schlimm“, findet Fupp. „Wir sind ja hier bei Menschen, die auch eine Behinderung haben und trotzdem fröhlich weiter feiern.“

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