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Stadtführung für Ehrenamtliche

Die bunt gemischte Gruppe der Ehrenamtlichen der Diakonie Himmelsthür folgten Karola Müller (im historischen Kostüm) auf ihrer geschichtlichen Führung durch Wildeshausen. Foto: Barbara Wündisch-Konz
Die bunt gemischte Gruppe der Ehrenamtlichen der Diakonie Himmelsthür folgten Karola Müller (im historischen Kostüm) auf ihrer geschichtlichen Führung durch Wildeshausen. Foto: Barbara Wündisch-Konz

Stadtführung für Ehrenamtliche

25 Freiwillige hören spannende Geschichten aus Wildeshausen

Im Wildeshauser Rathauskeller wurde man früher „ins Gefängnis eingeladen“. Und hätten Sie gedacht, dass es vor Zeiten goldschürfende Zwerge an der Hunte gab, die jedoch aus Wut über eine Wildeshauser Kränkung nach Dötlingen abwanderten? Solche und andere Geschichten erfuhren 25 Ehrenamtliche der Diakonie Himmelsthür am Samstag, 29. April, bei einem historischen Stadtspaziergang des Verkehrsvereins Wildeshausen unter Leitung von Karola Müller. Als verkleidete Margarethe Lickenberg, Witwe des 1529 auf dem Wildeshauser Marktplatz ermordeten Bürgermeisters, wusste sie anschauliche und spannende Anekdoten in einfacher Sprache zu erzählen und schlug die Zuhörenden mit ihrer unterhaltsamen und humorvollen Art in ihren Bann.

Die Teilnehmenden der Diakonie Himmelsthür waren bunt gemischt aus Menschen jeder Altersgruppe und mit unterschiedlichem Assistenzbedarf. Auch ehemalige Mitarbeitende waren darunter, die sich im Ruhestand weiterhin ehrenamtlich für die Bewohner einbringen, zum Beispiel im Hospizkreis der Diakonie Himmelsthür.

„Wir versuchen, für die Treffen der Ehrenamtlichen Themen und Ausflugsziele zu finden, die möglichst viele ansprechen. Dabei können sich alle austauschen und etwas Neues lernen“, erläutert Freiwilligenmanagerin Barbara Wündisch-Konz. Diese Treffen finden zweimal im Jahr statt.

Die Diakonie Himmelsthür hat rund 50 Ehrenamtliche in den unterschiedlichsten Bereichen. Die Bewohner freuen sich über Besuche und Freizeitangebote, werden jedoch auch selbst ehrenamtlich tätig, wie zum Beispiel in der Bewohnervertretung (gewähltes Gremium zur Interessenvertretung) oder im Umweltschutz (Müll sammeln).

Der Stadtspaziergang war für die Teilnehmenden kostenlos. Die Kosten trug die Diakonie Himmelsthür. „Es ist uns wichtig, uns regelmäßig und von Herzen für das vielfältige Engagement unserer Ehrenamtlichen zu bedanken. Sie bereichern unsere Arbeit an allen Standorten und spenden ihre Zeit“, sagt Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde.

Neue Ehrenamtliche oder Interessierte sind bei der Diakonie Himmelsthür herzlich willkommen. Sie können sich bei der Wildeshauser Freiwilligenagentur mischMIT melden, die seit mehreren Jahren eng mit der Diakonie Himmelsthür zusammenarbeitet.

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Tel.: 05121 604-0

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BIC BFSWDE33HAN

Link zum Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

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