Hildesheim. „Exklusiv – inklusiv? Wohin steuert unsere Gesellschaft?“ – Antworten auf diese Fragen sucht ein Symposium aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums der Diakonie Himmelsthür. Am Mittwoch, 18. Februar, stehen Perspektiven für ein Miteinander starker und benachteiligter Menschen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr im Festsaal der Diakonie Himmelsthür.
Erste Gastreferentin ist die Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, die „biblische Aspekte zur gesellschaftlichen Solidarität“ erörtern wird. Das Spannungsfeld „Diakonie contra Sozialpolitik?“ greift Prof. Udo Krolzik von der Bundesakademie für Kirche und Diakonie auf, während Michael Conty vom Bundesverband der evangelischen Behindertenhilfe „Teilhabe zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ beleuchtet.
In einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Was ist uns Teilhabe wert?“ steigen Fachleute am Nachmittag noch einmal intensiv in das Thema ein: Wie lassen sich diakonischer Auftrag und wirtschaftliche Zwänge miteinander verbinden?
Dazwischen ist der „Markt der Ideen“ in der Elisabeth-Kirche geöffnet: Mitarbeitende geben einen Einblick in ihre Arbeit zu den Themen: Bildung, unterstützte Kommunikation, Freizeit, Mitwirkung, Diakonie und Kirche, internes Netzwerk Intensivbetreuung oder ambulante Angebote. Die zum Jubiläum erarbeitete Ausstellung des Heimbeirates - die Vertretung der Bewohnerinnen und Bewohner der Diakonie Himmelsthür - wird zum ersten Mal gezeigt. Der „Markt der Ideen“ will Einblicke geben in das Leben und in die Arbeit der größten Einrichtung der Eingliederungshilfe in Niedersachsen.